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		<title>Instrument des Jahres</title>
		<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/</link>
		<description>Pressemitteilungen und -resonanz von Instrument des Jahres</description>
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			<title>Instrument des Jahres</title>
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			<description>Pressemitteilungen und -resonanz von Instrument des Jahres</description>
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		<copyright>Copyright - Instrument des Jahres</copyright>
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 24 Nov 2009 12:25:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Vom Sieg über die Klischees</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/vom-sieg-ueber-die-klischees.html</link>
			<description>Kieler Nachrichten vom 24.11.2009</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philharmonisches Konzert mit Johannes Willig und dem Solisten Paul Meyer im Schloss</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kiel - Ganz wird Peter Tschaikowsky den von Adorno böse pointierten Anwurf, der russische Höchstromantiker porträ­tiere selbst die Verzweif­lung mit Schlagermelodien, nie ganz abschütteln kön­nen. Doch gelungene Kon­zerte wie das Philharmoni­sche am Sonntagmorgen können dazu positiv bei­tragen.</p>
<p>Von Christian Strehk</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Johannes Willig, der zweite Generalmusikdirektor am Kieler Pult, lässt durch sein vi­tales und präzises Dirigat je­denfalls nicht ansatzweise zu, dass Tschaikowskys <em>Vierte Symphonie f-Moll op. 36 </em>je­mals banal, brutal oder wei­nerlich wirkt. Stattdessen herrscht im gleichermaßen fe­dernden, knackigen wie reak­tionsschnellen Spiel der Phil­harmoniker der gute Geist strenger, gelegentlich uner­bittlicher Genauigkeit wie man ihn - jawohl - gerade bei russischen Interpreten erlebt. Gefühliges Gesäusel und ton­nenschweres Schicksalsge­pränge ist nämlich eine Erfin­dung des Westens.</p>
<p>Willig wählt aktive, auf Zug ausgerichtete Tempi und sorgt dafür, dass prägnant artiku­liert wird. Besonders profitiert davon der langsame Satz, der von der Oboen-Melodie tat­sächlich „einfach, aber grazi­ös&quot; eingeführt wird und sich leicht und eben nicht larmoy­ant entfaltet. Effektvoll schnurrt das Zupfen im dritten Satz, beeilen sich die Bläser Paroli zu bieten. Zum hinrei­ßend explosiven Siegestaumel wird das Finale.</p>
<p>Vor der Pause geht es nicht minder spannend und ge­spannt zu. Zwar klingt Aulis Sallinens Opus 63 von 1989 ge­genüber Carl Nielsens sechs Jahrzehnte älterem <em>Klarinet­tenkonzert op. 57 </em>wie der nette Vorfilm zu einem verwirrend modernen Drama, doch er­reicht die <em>Sunrise Serenade </em>den Hörer auf anderen Kanä­len. Der Dialog der beiden -voneinander entfernt platzier­ten und schön geblasenen - So­lo-Trompeten (Thilo Schramm und Thomas Sheibels) wird von Willig und den philharmo­nischen Streichern mit finni­scher Klarheit ausgeleuchtet. Dass die Sonne auch in Niel­sens Konzert aufgeht, hat bisher noch niemand behauptet. Aber das leicht sperrige, für seine hohen technischen An­sprüche nicht nur im Solo-Part gefürchtete Spätwerk des dänischen Nationalkomponis­ten muss ebenso wenig wie Tschaikowskys Schaffen in in­grimmiger Grübelei ersticken.</p>
<p>Der Franzose Paul Meyer, der in der dünnen Luft auf dem Klarinetten-Olymp seinen Platz neben der Namensvette­rin Sabine Meyer und einigen wenigen anderen behauptet, lässt seinen elegant schlanken</p>
<p>Holzbläser-Ton souverän durch die oft verquer virtuo­sen Läufe eilen, lässt ihn an­griffslustig aufblitzen und blütenzart schweben. Da auch Willig gleich ein auffällig fri­sches Tempo anschlägt, Trans­parenz geprobt hat und im Fi­nale sogar das Groteske be­tont, kommt der Gedanke an Weltabschiedsschmerzen des herzkranken Komponisten nicht penetrant auf. Die Mo­mente inniger Verstiegenheit aber, so scheint es, kristallisie­ren sich dadurch sogar deutli­cher heraus - zumal der Elsäs­ser Paul Meyer hier seine Klasse voll ausspielt. Anhaltendem Beifall folgt eine edel geblase­ne, tiefsinnige Zugabe aus der Welt der vermeintlich leicht­gewichtigen „Unterhaltungs­musik&quot;: Stephen Sondheims Musical-Ballade <em>Send in the Clowns</em>.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 12:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klarinetten in die Schule</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/klarinetten-in-die-schule.html</link>
			<description>Beitrag am 12.12. in HL Live</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 class="farbig"><strong>Konzertierte Aktion am Freitag an der Lübecker Thomas-Mann-Schule vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein und der Musikhochschule Lübeck. Dank dieser besonderen Initiative, die durch den TMS Musiklehrer Martin Salomon initiiert wurde, durften die TMS-Schüler die Klarinette – das Instrument des Jahres 2008 – in ganz besonders intensiver Weise erleben.</strong> </h4>
<p>&quot;Mein Gott hast Du Power&quot;, entfuhr es zum Beispiel Klarinetten-Student Georg Paltz, als die 6-Klässlerin Lea Schmölcke sich zum ersten Mal die Klarinette richtig vornahm. Leas Töne füllten den ganzen Musiksaal der Thomas-Mann-Schule und auch die Teilnehmer der anderen Gruppen horchten kurz auf.<br /><br />Schülerin Ronja Lehmann hatte noch ihre Mühe mit der Länge des gewählten Instrumentes, das von Student Christian Gordzielik fachkundig gehalten wurde, als sie zum ersten Mal hineinblies. Vorher wurden bereits die &quot;Reeds&quot; fachkundig benetzt, bei der Oboe sogar erst einmal ins Wasserglas gesteckt. Bis auf die Blas-Versuche herrschte andächtige Stille – die Schüler hatten ganz offensichtlich großes Interesse an den ihnen bisher weitgehend unbekannten Instrumenten.<br /><br />Das wurde gern gesehen vom Hochschuldozenten Dr. Michael Pabst-Krueger, der die Studenten der aus den Klarinettenklassen von Weltstar Sabine Meyer und Prof. Reiner Wehle betreute. Anerkennende Begeisterung für den Einsatz der jungen Musiker zeigte auch Hartmut Schröder, hauptamtlicher Geschäftsführer des Schleswig-Holsteinischen Landesmusikrates, der extra für diese besondere Aktion aus Kiel angereist war.<br /><br />Schröder und Pabst-Krueger betonten dann auch gemeinsam den hohen Wert derartiger Veranstaltung für die Musikerziehung. Dem Fach wird in allen Schulstudien ein enorm hoher Wert bezüglich der Ausbildung kreativer und kommunikativer Fähigkeiten von Jugendlichen zugesprochen. Weiterhin wird beim Erlernen von Instrumenten in idealer Weise Konzentration und Ausdauer ausgebildet und später, im Ensemble, die in allen Lebensbereichen wichtige Kompetenz der Teamfähigkeit.<br /><br />&quot;Aus Kostengründen wird oftmals am Musik- und Kunstunterricht zuerst gekürzt&quot;, beklagt dann auch Hartmut Schröder und befürchtet eine Entwicklung, die die Gesellschaft später bitter bereuen könnte. Ein Instrument zu erlernen wirkt sich immer positiv auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung aus, sind Schröder und Pabst-Krueger gleichermaßen überzeugt und fordern, dass der Musikunterricht an den allgemeinbildenden Schulen unbedingt seinen Stellenwert behalten muss.<br /><br />Die Kinder haben längst über die Sinnhaftigkeit des Instrumentalunterrichtes abgestimmt. Voller Eifer basteln sie an kleinen Kompositionen, die anschließend von den Studenten für Sie in einem Abschlusskonzert aufgeführt werden sollen. Die Frage ob das ganze Spaß bringt braucht dabei nicht gestellt zu werden - es ist an den Gesichtern der Kinder deutlich abzulesen.</p>
<p>Den Originalbeitrag können Sie <a href="http://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=49109" title="Beitrag über Klarinettenstunde an der Thomas-Mann-Schule Lübeck" target="_blank" class="external-link-new-window" >hier</a> einsehen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 18:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Musik ist Bildung für die Sinne</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/musik-ist-bildung-fuer-die-sinne.html</link>
			<description>Lübecker Nachrichten vom 25.11.08</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von FlorianGrombein</p>
<p>An vielen Schulen leidet Musikunterricht, in Mölln wird er neu belebt. Studenten haben auf dem Schulberg die Lust am Musizieren geweckt.<br /><br />MÖLLN - „Bildung muss den ganzen Menschen sehen - ohne ästhetische und musikalische Inhalte ist sie unvollständig&quot;, sagt Lehrer Jörg-Rüdiger Geschke. Er hat deshalb Studenten und Dozenten der Musikhochschule Lübeck an zwei Möllner Schulen geholt. Im Rahmen der Aktion „Instrument des Jahres - Klarinette&quot; des Landesmusikrates haben sie eine besondere Musikstunde gegeben.</p>
<p>„Wie lange spielt ihr schon&quot;, fragt eine Schülerin der 5. Klasse begeistert, nach- dem der Musikstudent ein atemberaubendes Klarinettensolo hingelegt hat. „Seitdem ich zehn bin&quot;, lautet die Antwort. „Das ist beeindruckend für die Kinder, denn sie sind auch gerade zehn oder elf Jahre alt&quot;, erzählt Hochschuldozent Dr. Michael Pabst-Krueger. Genau aus diesem Grund ist er mit zwei anderen Dozenten und einer Gruppe von Studenten in die Möllner A.-Paul-Weber-Realschule gekommen - um zu beeindrucken.</p>
<p>„Wir bieten etwas, das im normalen Musikunterricht nicht möglich ist&quot;, erläutert Pabst-Krueger die Aktion. Im Gepäck haben die Studenten von der Musikschule außerdem Bassklarinette, Oboe und Saxofon. Die Kinder stellen aufgeregt Fragen, nehmen die Instrumente ehrfürchtig in die Hand und dürfen sogar die ersten zaghaften Töne spielen. </p>
<p>Nebenan im Marion-Dönhoff-Gymnasium sitzen die Elftklässler im Musikraum. In seiner Unterrichtsstunde stellt Lehramtsstudent Reinhard Dinget Mozart, Brahms aber auch Gershwin und Benny Goodman vor. Zu jedem Komponisten spielen die Studenten ein kleines Stück. Sie lassen die Klarinette lachen und weinen, lassen die Töne tanzen und fliegen und bewirken damit eine Aufmerksamkeit, von der Mathelehrer wohl oft nur träumen. </p>
<p>Musiklehrer Jörg-Rüdiger Geschke ist Präsidiumsmitglied des Landesmusikrates, der alle musikalischen Institutionen vernetzen, Nachwuchs fördern und Jugendliche an alle Genres heranführen möchte. Er sieht den aktuellen Lehrermangel und den Ausfall von Musikstunden mit Sorge: „Das ist verhängnisvoll. Bei uns fällt der Unterricht bisher zwar nicht aus, aber wir müssen den Mangel kompensieren, indem wir an das Limit von 30 Schülern pro Klasse gehen&quot;.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 11:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vom Sieg über die Klischees</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/vom-sieg-ueber-die-klischees-1.html</link>
			<description>Kieler Nachrichten vom 23. November 2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Philharmonisches Konzert mit Johannes Willig und dem Solisten Paul Meyer im Schloss</p>
<p>Von Christian Strehk</p>
<p><br />Kiel - Ganz wird Peter Tschaikowsky den von Adorno böse pointierten Anwurf, der russische Höchstromantiker porträtiere selbst die Verzweiflung mit Schlagermelodien, nie ganz abschütteln können. Doch gelungene Konzerte wie das Philharmonische am Sonntagmorgen können dazu positiv beitragen. Johannes Willig, der zweite Generalmusikdirektor am Kieler Pult, lässt durch sein vitales und präzises Dirigat Jedenfalls nicht ansatzweise zu, dass Tschaikowskys Vierte Symphonie f-Moll op. 36 jemals banal, brutal oder weinerlich wirkt. Stattdessen herrscht im gleichermaßen federnden, knackigen wie reaktionsschnellen Spiel der Philharmoniker der gute Geist strenger, gelegentlich unerbittlicher Genauigkeit wie man ihn - jawohl - gerade bei russischen Interpreten erlebt. Gefühliges Gesäusel und tonnenschweres Schicksalsgepränge ist nämlich eine Erfindung des Westens.</p>
<p>Willig wählt aktive, auf Zug ausgerichtete Tempi und sorgt dafür, dass prägnant artikuliert wird. Besonders profitiert davon der langsame Satz, der von der Oboen-Melodie tatsächlich „einfach, aber graziös&quot; eingeführt wird und sich leicht und eben nicht larmoyant entfaltet. Effektvoll schnurrt das Zupfen im dritten Satz, beeilen sich die Bläser Paroli zu bieten. Zum hinreißend explosiven Siegestaumel wird das Finale.</p>
<p>Vor der Pause geht es nicht minder spannend und gespannt zu. Zwar klingt Aulis Sallinens Opus 63 von 1989 gegenüber Carl Nielsens sechs Jahrzehnte älterem Klarinettenkonzert op. 5 7 wie der nette Vorfilm zu einem verwirrend modernen Drama, doch erreicht die Sunrise Serenade den Hörer auf anderen Kanälen. Der Dialog der beiden -voneinander entfernt platzierten und schön geblasenen - Solo-Trompeten (Thilo Schramm und Thomas Sheibels) wird von Willig und den philharmonischen Streichern mit finnischer Klarheit ausgeleuchtet. Dass die Sonne auch in Nielsens Konzert aufgeht, hat bisher noch niemand behauptet. Aber das leicht sperrige, für seine hohen technischen Ansprüche nicht nur im Solo-Part gefürchtete Spätwerk des dänischen Nationalkomponisten muss ebenso wenig wie Tschaikowskys Schaffen in ingrimmiger Grübelei ersticken.</p>
<p>Der Franzose Paul Meyer, der in der dünnen Luft auf dem Klarinetten-Olymp seinen Platz neben der Namenvetterin Sabine Meyer und einigen wenigen anderen behauptet, lässt seinen elegant schlanken Holzbläser-Ton&nbsp;souverän durch die oft verquer virtuosen Läufe eilen, lässt ihn angriffslustig aufblitzen und blütenzart schweben. Da auch Willig gleich ein auffällig frisches Tempo anschlägt, Transparenz geprobt hat und im Finale sogar das Groteske betont, kommt der Gedanke an Weltabschiedsschmerzen des herzkranken Komponisten nicht penetrant auf. Die Momente inniger Verstiegenheit aber, so scheint es, kristallisieren sich dadurch sogar deutlicher heraus - zumal der Elsässer Paul Meyer hier seine Klasse voll ausspielt. Anhaltendem Beifall folgt eine edel geblasene, tiefsinnige Zugabe aus der Welt der vermeintlich leichtgewichtigen „Unterhaltungsmusik&quot;: Stephen Sondheims Musical-Ballade Send in the Clowns.</p>
<p>Das lohnende Konzert wird heute um 20 Uhr im Kieler Schloss wiederholt. Eine gute Einführung ins Programm bietet die neue Konzertdramaturgin Eva Heußel um 19.15 Uhr im Fördefoyer. Karten: Tel. 0431 / 901 901 und an der Abendkasse.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 19:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reife Leistung des Nachwuchses</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/reife-leistung-des-nachwuchses.html</link>
			<description>LandesJugendJazzOrchester war im KulturForum schnell auf Betriebstemperatur
Von Manuel Weber - 
Kieler Nachrichten, 17.11.2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiel – Es ist nicht ohne Ironie, den Abend im sehr gut besuchten KulturForum ausgerechnet mit &quot;The Song Goes On Forever&quot; beginnen zu lassen. Beschreibt diese Eigenkomposition von Jens Köhler doch ziemlich genau jenen Zustand, in dem sich der Komponist, Arrangeur und Big-Band-Leiter seit 1993 mit dem LandesJugendJazzOrchester Schleswig-Holstein befindet. Aus immer neuem Personal muss Köhler eine Einheit formen, seine Schützlinge zähmen, fordern, mahnen, disziplinieren. Haben die jungen Musikerinnen und Musiker die Songs drauf, kommen schön Neue, die ins Programm eingearbeitet werden. Manches Stück bleibt dann in dieser pädagogischen Schleife hängen.<br />Doch während sich andere Ensembles bei vergleichbarer SetlistBeharrlichkeiten zu Recht dem Vorwurf der Stagnation und Einfallslosigkeit ausgesetzt sähen, kann man das im Falle des LandesJugendJazzOrchesters, heute 19 Mann und eine Frau stark, fast schon als Qualität begreifen. Denn so ist es besonders den langjährigen Begleitern der Big Band möglich, die verschiedenen Orchesterbesetzungen miteinander zu vergleichen.<br />Wirkt die eingangs benannte Samba zu Beginn noch etwas kühl und hüftsteif, spielt sich das Ensemble schnell auf Betriebstemperatur. Gerade das erste Set sitzt wie ein Maßanzug. Das knackscharfe, pointierte und unter Einsatz eines E-Wind-Blaswandlers ausgesprochen fusionesk soundmodernisierte Slo-Funk von Bob Mintzer ebenso wie das mit großer Geste beschwingt und elegant hingegossene &quot;Hanging Loose&quot; von Toshiko Akiyoshi.<br />Die kleineren Patzer, die bis auf ein solistisches Abstimmungsproblem keine Schnitzer darstellen, hat sich das LandesJugendJazzOrchester für das zweite Set aufgespart. Auf dem Programm stehen vor allem Kompositionen von Charles Mingus, dessen Stilvielfalt wunderbar in den breit angelegten Ansatz von Swing über Samba bis Funk, Blues und Fusion passt. Ein Vorgriff auf den Themenschwerpunkt, dem sich Köhler und Orchester im kommenden Jahr widmen werden. Als „Sneak-Preview&quot; angekündigt, wackeln manche Arrangements noch ein klein wenig, aber es hört sich doch schon sehr gut, bisweilen geradezu prächtig an. Höhepunkte wie das durch ein exzellentes Bass-Intro von Fabian Claußen auf den Weg gebrachte Haitiau Fight Song oder das pumpende Boogie Stop Shuffle machen Lust auf mehr und zeigen, dass die Nachwuchs-Kaderschmiede nach wie vor auf dem richtigen Weg ist. Ein Weg, der das LandesJugendJazzOrchester zu einem der stärksten auf nationaler und internationaler Ebene gemacht und damit maßgeblich zum guten Ruf der hiesigen Jung-Jazzer beigetragen hat.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 15:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vierstündiger Konzert-Marathon</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/vierstuendiger-konzert-marathon.html</link>
			<description>Flensburger Tageblatt, 17.11.2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kreismusikschule zeigt zum 30 jährigen. Jubiläum ihr breites Spektrum in der „ Casa Cultura&quot;<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schleswig/map — Packend, spritzig oder melancholisch: Mit satten Bässen, klaren Höhen und präzisen Rhythmen brachte das Klarinettenorchester aus Satrup am Sonnabendabend den Saal der 'Casa Cultura' auf dem einstigen Kasernengelände Auf der Freiheit in Schleswig zum Swingen. Mit dem bekannten Sinatra-Titel „My Way&quot; knüpften die mehr als 30 Klarinetten unter Regina Wielert an die Tradition großer Salonorchester an. Der weiche dunkle Ton der Instrumente und der bezwingende Rhythmus in einem hervorragenden Arrangement belohnte die Zuhörer nach eineinhalb Stunden Programm und leitete als letzte Darbietung vor der Pause den beschwingteren Teil des Abends ein, in dem das Satruper Blasorchester, das Brass-Ensemble<br />der Musikschule und der Pop-Chor die Zuhörer begeisterten.<br />Zum Festkonzert des 30jährigen Jubiläums der Kreismusikschule Schleswig-Flensburg spielten Schüler und Lehrer vor mehr als 300 Gästen, um das breite Spektrum der Musikschule zu präsentieren. Barock, Klassik, Romantik und Moderne, Swing, Pop und indische Musik standen auf dem Programm. Das Jugendsinfonieorchester, eine Auswahl der Lehrer- und Schülerensembles und Solisten spielten mehr als 30 Stücke.<br />Das Programm zeigte, dass die Musikschule ihren politischen Auftrag der Breitenarbeit hinsichtlich Alter, Anspruch und Musikrichtung erfüllt hat.<br />In seinem Grußwort betonte Landrat Bogislav-Tessen von Gerlach, dass der Erfolg der Kreismusikschule nicht absehbar gewesen sei, als sie 30 Jahren gegründet wurde. „Unsere Musikschule hat einen festen Platz in der Kulturszene des Kreises&quot;, erklärte der Landrat stolz.<br />Da man auch in Zukunft mit einem Zuwachs der Schülerzahlen rechnet, verkündete der Vorsitzende des Kulturausschusses, Hans-Werner Johannsen, dass die Mittel für die Schule für das kommende Jahr erhöht wurden.<br />In der ersten, von klassischer Musik dominierten Hälfte des Konzerts begeisterte Nuala McKenna und ihr Vater vierhändig am Flügel das Publikum mit zwei ungarischen Tänzen von Johannes Brahms. „Es ist schön, mit meinem Vater zu spielen, man weiß, was der andere möchte, man versteht sich ohne Worte&quot;, sagte das 15jährige Nachwuchstalent, das als Jungstudentin Cellounterricht an der Lübecker Hochschule für Musik bekommt.<br />Einen Dank an den ehemaligen Domkantor Karl-Helmut Herrmann sprach Reimer Pohl, einstiger Vorsitzender des Trägervereins der Kreismusikschule, aus. Herrmann hatte 1968 eine Domsingschule gegründet, aus der über die Musikschule Schleswig 1978 die Kreismusikschule hervorging. Herrmann selbst begleitete Gesangsdarbietungen am Klavier.<br />Als nach vier Stunden Konzert der Pop-Chor mit der dritten Zugabe auszog und die Veranstaltung beendete, hatten sich die Reihen bereits sichtbar gelichtet.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 13:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klarinetten in allen Facetten - Konzert für das Instrument des Jahres.— Musik und Informationen</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/klarinetten-in-allen-facetten-konzert-fuer-das-instrument-des-jahres-musik-und-informationen.html</link>
			<description>Dithmarscher Landeszeitung, 23.10.2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heide (rd) Die Klarinette steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung am Sonntag, 2. November, ab 17 Uhr auf der Museumsinsel Lüttenheid. Die Organisatoren planen ein Konzert der besonderen Art, bei dem sich musikalische und informative Elemente abwechseln. Der Eintritt zum Konzert ist frei.Der Landesmusikrat Schleswig-Holstein hat die Klarinette zum Instrument des Jahres 2008 gewählt. Diese Ehrung nahmen die Loge „ Marsentreue&quot; Heide und die DithmarscherMusikschule zum Anlass, der Klarinette einen Konzertabend zu widmen.&quot;Das Programm sieht vor, die Klarinette in all ihren Facetten dem Besucher zu Gehör zu bringen und gleichzeitig Hintergrundwissen über die Klarinette zu vermitteln&quot;, erklärt Mitorganisator Rolf Harms von der Loge „Marsentreue&quot; Heide. Die Geschichte des Instrumentes solle genauso eine Rolle spielen wie die Technik. Musizieren werden an diesem Konzertabend Schüler und Mitglieder der Dithmarscher Musikschule unter der Leitung von Richard Ferret. Vorgesehen seien klassische und moderne Stücke, bei denen die Klarinette als Solo-Instrument, in Begleitung mit einem Klavier und in einem Klarinetten-Quartett zum Zuge kommt. Dabei würden auch verschiedene Klarinettenarten vorgestellt und durch Klangbeispiele begleitetet. &quot;Ich bin Klarinetten-Entusiast und habe schon zahlreiche Vorträge über die Klarinette gehalten&quot;, sagt Harms. Als Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit der LogeHeide möchte er diesen Abend aber auch nutzen, um den Konzertgästen etwas über die Arbeit seiner Organisation zu berichten. Die Loge Marsentreue Heide ist Mitglied im Deutschen Druiden-Orden VAOD. Die ausschließlich aus Männernbestehende Gemeinschaft tritt nach eigenen Angaben für Humanismus, Nächstenliebe und Brüderlichkeit sowie Toleranz und Schutz der Menschenrechte ein. Die Loge sei uneigennützig und verfolge keine wirtschaftlichen Interessen. Weitere Informationen unter www.leav-op-de-heyde.de oder www.druiden-orden.de.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 14:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Spitze des Eisbergs </title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/die-spitze-des-eisbergs.html</link>
			<description>von Jörg Meyer - 
Kieler Nachrichten, 22.10.2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salzau - &quot;Hey, das war jetzt elegant&quot;, lobt der Lübecker GMD Roman Brogli-Sacher den &quot;weichissimo&quot;-Einsatz der Hörner, wenn im 1. Satz von Tschaikowskys Pathétique, das berühmte Andante-Thema anhebt. Mit dem Landesjugendorchester probt Brogli-Sacher in der 49. Arbeitsphase außerdem Verdis Ouvertüre zu Macht des Schicksals und Krommers Konzert für zwei Klarinetten und Orchester Es-Dur, op. 91 mit den Solisten Sabine Meyer und Reiner Wehle. </p>
<p>Wenn die Geigen das Pathétique-Thema in hymnische Höhen treiben, wenn es in den Celli warm glimmt, ist das freilich nur die Spitze des Eisbergs in Tschaikowskys geradezu sagenumwobenem Werk, das er im Herbst 1893 nur wenige Tage vor seinem Tod noch selbst uraufführte. Streicherpräzision ist in den Katakomben der Pathétique gefordert, dort wo es im Seelenuntergrund pocht. Deshalb hat Brogli-Sacher zur Morgenprobe zunächst nur die Streicher bestellt, um die verwunschenen Gewölbe wasserdicht zu machen. Am Fundament der Bratschen wird minuziös gefeilt, nicht nur in Sachen Intonation bei Achteln und Sechzehnteln, die man auch einfach hinhuschen könnte. Doch der Dirigent will jeden Ton ganz scharf, bis hinein in die Bogentechnik, ob man ihn mit Auf- oder Abstrich nimmt.</p>
<p>Im vorsichtigen Schleichgang bewegen sich erst die oberen, dann die unteren Bratschen durch die Unterwelten. &quot;Und jetzt flicken wir die Einzelteile zusammen&quot;, ermutigt Brogli-Sacher die konzentrierten Arbeiter im Bratschen-bergwerk. Allerdings jetzt &quot;im doppelten Tempo und richtig mit Druck und Attacke&quot;. Ein Kraftakt, der selbst beim Probenzuhörer den Schweiß auf die Stirn treibt, aber belohnt wird, wenn sich die Spannung des dunklen Mergelns löst, weil am Ende das Licht des Andante-Themas den Tunnel erleuchtet. Davor ist allerdings noch ein flinker Lauf der ersten Geigen in schwindelnde Höhen zu erklimmen. Der Kraftakt ist jetzt einer der Intonation. Und da darf zur Not auch mal &quot;markiert&quot; werden. &quot;Wenn's nicht klappt, machen alle den Lauf, und nur einer spielt den Zielton&quot;, überlegt Brogli-Sacher. Doch die jungen Musiker (Durchschnittsalter des Ochesters in diesem Jahr: 17,6) sind jetzt begeistert genug, dass sie auch diese Hürde nehmen wollen. Pfuschen kommt sozusagen nicht auf die Saiten.</p>
<p>Der Motor der Bratschen läuft jetzt auch im martialischen Allegro-vivo-Teil ungemein rund, und so steht der erste Satz nach einer Stunde hoch-konzentrierter Probenarbeit zumindest vonseiten der Streicher. Nun kommen &quot;die Hölzer&quot; und das Blech dazu, für die es in den Pathétique-Katakomben auch allerlei Ecken und Winkel gibt, in denen man sich verirren könnte. Schon gleich zu Beginn, wo ein düsteres E im Pianissimo vom Kontrabass angestimmt und vom Fagott aufgenommen wird. Immer nochmal lässt Brogli-Sacher diesen raunenden Auftakt spielen, bis die Balance zwischen sauberster Intonation und dem nötigen &quot;Espressivo&quot; gefunden ist. Für den &quot;Kollegen Fagott&quot; keine leichte Aufgabe, da das Instrument auf diesem Ton schlecht anspringt. &quot;Lass dir Zeit&quot;, beruhigt Brogli-Sacher. Wichtiger als rhythmische Präzision sei hier die des Tons. &quot;Da ist sonst nichts, was dir weglaufen könnte, wir warten auf dich.&quot;</p>
<p>Und so ist es in Tschaikowskys Gewölben auf einmal nicht mehr so einsam und dunkel, denn was hier wispert, steuert auf den gemeinsam gesungenen Hymnus zu, den das Orchester und sein Dirigent dann umso erleichterter und gleichsam als lockernde Entspannungsübung von aus den Tiefen wieder Aufgetauchten spielen.</p>
<p>Abschlusskonzerte des Landesjugendorchesters am Sonnabend, 20 Uhr, im Kieler Schloss (Kartentelefon: 0431/1490124) und am Sonntag, 19.30 Uhr in der Lübecker MuK. Benefizkonzert zu Gunsten der Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder, Kartentelefon: 0451/79904400.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 15:26:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Hochburg der Klarinetten-Musik</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/eine-hochburg-der-klarinetten-musik.html</link>
			<description>Flensburger Tageblatt, 18.10.2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ensemble und Orchester der Kreismusikschule in Satrup trumpfen mit dem „Instrument des Jahres&quot; auf<br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Satrup/ami — Die Klarinette wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Instrument des Jahres erklärt, damit noch mehr Menschen das Instrument erlernen und spielen. Ein Ort allerdings braucht die Anregung des Landesmusikrates gar nicht. Satrup als Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Angeln ist schon viel weiter, hier wurde bereits ein Klarinetten-Orchester und ein Ensemble gegründet.<br />Hinter diesen musikalischen Aktivitäten steht die Außenstelle Satrup der Kreismusikschule mit ihrem Leiter Werner Schillies und der Klarinetten-Lehrerin Regina Wielert. „Die Kreismusikschule Satrup hat zum Thema Klarinette bereits seit Jahren ihre Schularbeiten gemacht&quot;, erläutert Wielert. Über 70 Frauen, Männer und vor allem Jugendliche spielen das Instrument im Rahmen der Musikschularbeit.<br />Regina Wielert hat bereits als Kind neben der Klarinette das Spielen des Saxophons und des Fagotts erlernt. Sie spielte schon in jungen Jahren im Orchester und blieb auch im Studium der Musik verbunden. 1984 zog sie nach Satrup und bekam Kontakt zur Kreismusikschule. Hier kümmerte sie sich intensiv um die Klarinettenmusik.<br />Dank der professionellen&nbsp;Ausbildung wurde zu einem gern und von<br />vielen gespieltes Instrument. Dabei hat das Instrument eine komplizierte Anblastechnik und ist wegen der Bauweise auch schwer zu spielen. Doch wer dieses Instrument beherrscht, hat viel Freude daran, denn es ist breit einsetzbar, von der klassischen Musik bis zu Pop und Jazz.<br />Die Leidenschaft von Regina Wielert für das Holzblasinstrument überträgt sie auf ihre Schüler. Acht von ihnen haben sich anstecken lassen und sich im Klarinetten-Ensemble „Figata&quot; zusammengefunden. Dort spielen sie mit hohem Anspruch Musik. 16 bis 22 Jahre alt sind die Mitglieder des Ensembles, von denen einige so fit sind, dass sie auch beruflich mit der Klarinette arbeiten wollen.<br />Hinzu kommt ein Klarinetten-Orchester mit 38 jungen Musikern. In Unewatt, auf der Landesgartenschau und bei anderen Veranstaltungen haben die Klarinettisten bereits ihr musikalisches Können unter Beweis gestellt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 13:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Eine Hochburg der Klarinetten-Musik</title>
			<link>http://2008.instrument-des-jahres.de/news/detailansicht/article/eine-hochburg-der-klarinetten-musik-1.html</link>
			<description>Schleswiger Nachrichen, 16.10.2008</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ensemble und Orchester der Kreismusikschule in Satrup trumpfen mit dem &quot;Instrument des Jahres&quot; auf <br />&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Satrup/ami – Die Klarinette wurde vom Landesmusikrat Schleswig-Holstein zum Instrument des Jahres erklärt, damit noch mehr Menschen das Instrument erlernen und spielen.&nbsp;Ein Ort allerdings braucht die Anregung des Landesmusikrates -gar nicht. Satrup als Mittelpunkt des kulturellen Lebens in Angeln ist schon viel weiter,&nbsp; hier wurde bereits ein Klarinetten-Orchester und ein - Ensemble gegründet.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hinter diesen musikalischen Aktivitäten steht&nbsp;die&nbsp;Außenstelle Satrup der&nbsp;Kreismusikschule mit ihrem&nbsp;Leiter Werner Schillies und der&nbsp;Klarinetten-Lehrerin&nbsp;Regina Wielert.&nbsp;„Die Kreismusikschule Satrup hat zum Thema Klarinette bereits seit Jahren ihre Schularbeiten gemacht&quot;, erläutert Wielert. Über 70 Frauen, Männer und vor allem Jugendliche spielen das Instrument im Rahmen der Musikschularbeit.</p>
<p>Regina Wielert hat bereits als Kind neben der Klarinette das Spielen des Saxophons und des Fagotts erlernt. Ihr Vater Rudolf Wenzel leitete einige Jahrzehnte das in Kiel beheimatete Jugendblasorchester Concordia&quot;. So kam die kleine Regina ganz selbstverständlich zur Musik, spielte schon in jungen Jahren im Orchester und blieb auch&nbsp;im Studium der&nbsp; Musik verbunden. Der Wunsch des Vaters, dass seine&nbsp;Tochter &quot;Concordia&quot; weiterführen möge, erfüllte sich nicht.&nbsp; Regina Wielert arbeitete später im Pharmabereich.<br />1984 zog sie nach Satrup und&nbsp; bekam Kontakt zur&nbsp;Kreismusikschule. Hier, kümmerte sie sich intensiv um&nbsp; die Klarinettenmusik. Was kaum&nbsp;zu erwarten war, die Klarinette wurde dank der professionellen Ausbildung zu einem gern und von vielen gespieltes Instrument. Dabei hat das Instrument eine komplizierte Anblastechnik und ist wegen der Bauweise auch schwer<br />zu spielen. Doch wer dieses Instrument beherrscht, hat viel Freude daran, denn es ist breit einsetzbar, von der klassischen Musik bis zu Pop und Jazz.<br />Regina Wielert kann sich ein Leben ohne Klarinette nicht vorstellen. Diese Leidenschaft für das Holzblasinstrument überträgt sie auf ihre Schülerinnen und Schüler. Acht von ihnen haben sich anstecken lassen und sich im Klarinetten-Ensemble „Figata&quot; zusammengefunden. Hier spielen sie mit hohem Anspruch Musik. 16 bis 22 Jahre alt sind die Mitglieder dieses Ensembles, von denen eini-ge so fit sind, dass sie auch beruflich mit der Klarinette arbeiten wollen.<br />Hinzu kommt ein Klarinetten-Orchester mit 38 jungen Musikern. In Unewatt, auf der Landesgartenschau und bei anderen Veranstaltungen haben die Klarinettisten bereits ihr musikalisches Können unter Beweis gestellt.</p>]]></content:encoded>
			<category>Presseresonanz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 13:29:00 +0200</pubDate>
			
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